Der Schützenball – ein wares Feuerwerk der Abwechslung
Am 26.Juni 2010 trafen sich die Geraer Schützen zu ihrem Schützenball in der Gaststätte Heinrichsbrücke. Dieser Ort wurde ganz bewußt gewählt, stand doch hier vor 350 Jahren ein Schützenhaus der damaligen Schützengesellschaft.
Der Abend, der moderiert wurde von Thomas Triemner, sollte etwas Besonderes werden. Er wurde es, denn von Beginn an war Freude und Begeisterung unter den Anwesenden Schützen und Gästen zu verspüren. Der Vizepräsident des Thüringer Schützenbundes würdigte in seinem Grußwort die Leistungen der Schützen im Schützenkreis Gera und ehrte den Vorsitzenden des Polizeisportvereins Gera Stephan Peetz mit der Goldenen Verdienstnadel des Deutschen Schützenbundes, bevor dieser in seiner Festrede noch einmal einen Rückblick auf die vergangenen 350 Jahre Schützentradition in Gera gab. Einen würdigen Rahmen fand an diesem Abend die Ehrung der Teilnehmer am erstmals ausgetragenen Gera- Cup. Gesamtsieger und damit Jubiläumsmeister der Geraer Schützenvereine wurde Egbert Rückert vom Polizeisportverein Gera, gefolgt von Torsten Beier und
Andreas Elm von Liebschwitz von der Privilegierten Schützengesellschaft Gera. Ein Feuerwerk der Begeisterung entfachten die Landesmeister im Turniertanzen (Latein) Benjamin Becker und Josefin Dinger bei den Anwesenden mit ihren Tanzeinlagen. Ein Feuerwerk, so wie es die Geraer Schützen in ihrer Geschichte zu Höhepunkten des Öfteren abhielten, sollte auch an diesem schönen Sommerabend nicht fehlen. Die Privilegierte Schützengesellschaft hatte diese Überraschung geplant und am späten Abend die Anwesenden zu einem Spaziergang am Elsterufer eingeladen. Dort zündete 22.30 Uhr “hell-star fireworks” aus Eisenberg ein Feuerwerk, das alle Erwartungen übertraf. Die Begeisterung wurde nach der 10- minütigen Show mit in den Saal getragen, wo die nächste Überraschung bereits wartete, “Claudia”, mit ihrer gekonnten Vorstellung der orientalischen Tanzkunst. Am Ende des Abends waren sich alle Gäste einig, das war eine gelungene Veranstaltung.
Böllerschüsse zum 350-Jährigen
Nach genau 350 Jahren, am 24.Juni 2010, erinnern die Geraer Schützen eindrucksvoll an ihre Geschichte. Vor dem Stadtmuseum Gera hatten Schützen aus Geraer Vereinen Aufstellung genommen, um lautstark die Geraer Bürger auf das Schützenjubiläum und die Sondersuastellung im Stadtmuseum aufmerksam zu machen. Genau 18.00 Uhr ertönte der erste Böller aus der Kanone der Privilegierten Schützengesellschaft Langenberg gefolgt von Handböllerschützen der Schützengilde zu Groß Aga. Die Schützen der Privilegierten Schützengesellschaft Gera setzen fort mit Salutschüssen in einzelner Folge, bevor die Schützen vom Polizeisportverein Gera mit ihren Vorderladergewehren eine gemeinsame Salve abgaben. Zehn Minuten dauerte das Spektakel an dem die Geraer und ihre Gäste in großer Zahl interessiert teilnahmen. Im Anschluss wurde die Ausstellung durch den Fachdienstleiter Kultur der Stadt Gera, Herrn Dr. Rühling eröffnet. Ein erster gemeinsamer Rundgang der etwa 80 teilnehmenden Gäste brachte so manchen zum staunen über das was die Ausstellung so bietet. Mit Mario Oehme und Thomas Müller konnten zwei Sportler, die Geraer Schützengeschichte mitgeschrieben haben, persönlich begrüßt werden.
350/1 Schützenplausch im Stadtmuseum
Der erste Schützenplausch zu 350 Jahren Schützenwesen in Gera ist Geschichte. Im Stadtmusum Gera trafen sich am 12. Juni 2010 Schießsportinteressierte, um einiges zur Geschichte der Geraer Sportschützen zu erfahren. Frau Heckmann, die Leiterin des Stadtmuseums begrüßte besonders herzlich Herrn Reinhard Kunstmann, als letzten noch lebenden Altschützen der Privilegierten Schützengesellschaft sowie Marlies Lange (geb. Binder später Moch), die Weltmeisterin im Sportschießen von 1982 war. Gleich zu Beginn gab es herzliche Begrüßungen der teilnehmenden Trainer und ehemaligen Schützen, die sich zum Teil über 40 Jahre nicht gesehen haben. Bei Kaffee und Festtorte hörten dann alle interessiert den Geschichten um Richard Fischer und der Schützenfamilie Scheibe zu. Thomas Triemner, der die Veranstaltung für Gera-TV aufzeichnete wußte dann gut vorbereitet noch einmal Emotionen bei Marlies Lange, ihrem Vater und Trainer Klaus Binder und bei Trainer Thomas Georgie zu wecken. Der erfolgreichste Trainer Geraer Sportschützen Heinz Schirmer stellte sich ebenfalls den Fragen zu seinem ehemaligen Schützling Thomas Müller und seien jetzigen jungen erfolgreichen Spo
rtschützen. Herr Wagner, der Ausstellungsleiter des Stadtmuseums, stellte im Anschluss an die Gesprächsrunde die in Vorbereitung befindliche Ausstellung vor. Mit Verweis auf einige interessante Objekte wurde das Interesse für den Besuch der am 25.06.2010 beginnenden Ausstellung “Von der Stadtwache zur Olympiade” geweckt. Einen besonderen Höhepunkt in der Ausstellung bilden die gezeigten Schützenscheiben, die in ihrer Größe, Erhaltung und Seltenheit fast Einzigartig sind. Marlies Lange hatte noch eine Überraschung mit. Sie übergab für den Zeitraum der Ausstellung einige Objekte, unter anderem die Goldmedaille der WM von Caracas 1982.
„Von der Stadtwache zur Olympiade.350 Jahre Schützentradition in Gera“ Ausstellung im Geraer Stadtmuseum ab 24.Juni 2010

Vor 350 Jahren, am 24. Juni 1660, bestätigte der Geraer Landesherr Heinrich II. den städtischen Schützen eine “Ordnung beim Handwerks- und Freischießen”, und markierte damit den Beginn einer langen Tradition Geraer Schützenvereine und des Schießsports. Die Schützengesellschaft war ein gutes Stück der Geschichte der Stadt selbst. Sie hat selbst zur Bewahrung von Vertretern der verschiedenen Zeiten durch ihre Mannschießen und Schützenbilder beigetragen. Kulturhistorisch wertvolle Schießscheiben mit unterschiedlichen Bildmotiven befinden sich im Stadtmuseum. Dreimal ist der Platz der Gesellschaft zur Abhaltung des Schützenfestes gewechselt worden. Der alte Schießplatz befand sich an der Elsterbrücke (heute Heinrichsbrücke). Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde er 1722 zur Wasserkunst verlegt. 1894 wurden die Arbeiten zur Verlegung des Schützenplatzes nach Debschwitz begonnen. Die Feierlichkeiten zur Einweihung fanden mit der Eröffnung des 16.Mitteldeutschen Bundesschießens 1896 statt. Gera verfügte damit über eine der schönsten Schießanlagen in Deutschland. Bereits im Jahr 1886 konnte die Gesellschaft ein ganz außerordentliches Fest ausrichten. Vom 27. Juni bis zum 1. Juli fand das 10. Mitteldeutsche Bundesschießen auf den Hofwiesen statt. Auch 1913 wurde Gera Austragungsort bedeutender Schießwettbewerbe. Die besten Pistolenschützen Deutschlands trafen sich zum 11. deutschen Pistolen - Bundesschießen. Die Geraer Schützen können auf große Erfolge zurückblicken. So weisen die Ergebnislisten der seit 1861 durchgeführten Bundesschießen Geraer Schützen unter den Besten aus. Bei Mitteldeutschen und Thüringer Bundesschießen waren die Geraer Schützen stets vertreten und konnten sich in die Siegerlisten eintragen. Im Jahr 1908 holte der Geraer Hofbüchsenmachermeister Richard Fischer beim Deutschen Pistolen – Bundesschießen den Meistertitel und wurde kurze Zeit darauf in Wien bei der Weltmeisterschaft mit der Freien Pistole erster Einzelweltmeister für Deutschland. Im Jahr 1931 fand das 29. Thüringer Bundesschießen in Gera statt. Die sportlichen Erfolge setzten auch die Jungschützen der Schützengesellschaft fort. Die erste Mannschaft KK Jungschützen wurde 1937 Deutscher Meister. Im Einzelwettbewerb belegte Heinrich Scheibe den 2. Platz. Die Traditionen der Sportschützen fanden ihre Fortsetzung in der DDR. In den starken Geraer Leistungszentren der GST und der SV Dynamo entwickelten sich hervorragende Schützen und kamen zu nationalen und internationalen Erfolgen. Die Geraer Sportschützin Marlies Lange (geb.Binder dann Moch) wurde 1982 Weltmeister in Caracas. Auch nach der Wende waren es ebenfalls die Geraer Schützen die sofort wieder nach Erfolgen strebten. So konnten sich insbesondere die Schützen des Polizeisportvereins und der Privilegierten Schützengesellschaft Gera bei Landesmeisterschaften, Deutschen Meisterschaften, Europa - und Weltmeisterschaften hervorragend in Szene setzen. Hervorzuheben ist der Pistolenschütze Thomas Müller, der bei der WM 2002 in Lahti Gold und Silber mit der Schnellfeuerpistole erringen konnte. Auch das Bogenschießen hat in Gera eine lange Tradition. Der Geraer Kurt Hensel, Mitbegründer des wohl bekanntesten Bogensportverbandes in Deutschland (DBSV 59´e.V.), legte 1958 den Grundstein für den Bogensport in Ostdeutschland mit dem 1. Städtewettkampf hier in Gera. Mit dem Bogensport in Gera steht der Name Mario Oehme. Bei den Paralympics 1996 in Atlanta konnte er mit der Mannschaft Gold erringen, acht Jahre später in Athen wurde es sogar Gold im Einzelwettbewerb. Die Geraer Schützen wahren ihre Traditionen. Im Schützenkreis Gera gibt es zur Zeit 10 Vereine die dem sportlichen Schießen und der Traditionspflege in unterschiedlicher Form nachgehen. Aus Anlass des Jubiläums findet seit März bis Mai 2010 der Gera - Cup der Geraer Schützenvereine statt. Am 12.Juni 2010 können Schießsportinteressierte die Weltmeisterin von 1982, Marlies Lange und Paralympics - Sieger Mario Oehme im Stadtmuseum Gera bei einem Schützenplausch begrüßen. Weitere Geraer Sportschützen und Trainer haben ihre Teilnahme zu diesem Termin bereits zugesagt. Ab 24.Juni 2010 können dann alle Interessierten beim Rundgang durch die Ausstellung 350 Jahre Schützentradition und Schießsport selbst bestaunen. Interessante Objekte werden dem Besucher im Stadtmuseum Gera einen kurzweiligen Aufenthalt bieten.
Gera – Cup 2010 Pokale warten auf Gewinner
Die Pokale für den Gera – Cup 2010 sind da und warten auf ihre Gewinner. Hier schon einmal ein Foto vom Pokal für den Gesamtsieger. Für die 17  besten Leistungen in den Gewehr und Pistolen – Disziplinen werden die erfolgreichen Schützen am 26.06.2010 mit Pokalen geehrt.
Thomas Wagner und Bernd Beyer erfolgreich beim Landespokal
Am 10.04.2010 trafen sich die Thüringer Ordonanzgewehrschützen in Weimar, um die begehrten Landespokale auszuschießen. Vom PSV gingen Bernd Beyer und Thomas Wagner, die in diesem Jahr die Mannschaften der SG Schmölln verstärken an den Start. Thomas Wagner erreichte in der Schützenklasse das Spitzenresultat und wurde mit ausgezeichneten 294 Ringen Gewinner des Landespokals in der Disziplin 30 Schuss Auflage. Er distanzierte dabei den Zweitplatzierten um 3 Ringe. Bernd Beyer konnte in der gleichen Disziplin in der Altersklasse mit hervorragenden 293 Ringen den zweiten Platz belegen. In dieser Klasse standen am Ende gleich drei Schützen mit 293 Ringen in der Ergebnisliste. Alexander Eckard aus Elxleben und Bernd Beyer hatten auch die gleichen Serienergebnisse, so dass am Ende die Anzahl der geschossenen Zehnen entscheiden musste. A. Eckard traf diese 24 mal und B. Beyer 23 mal. Am Ende ein super zweiter Platz für den zufriedenen Bernd Beyer. Für Bernd war es ein anstrengender Tag. Bereits am Morgen 09.00 Uhr absolvierte er die gleiche Disziplin zur Vereinsmeisterschaft des PSV. Hier strahlte er nach den 30 Schuss über das super Ergebnis von 292 Ringen. Hoffentlich klappt es am Mittag in Weimar auch so gut, waren die Worte des glücklichen Siegers. Herzlichen Glückwunsch den beiden Schützen zu den super Ergebnissen.Foto oben B.Beyer, unten Th.Wagner und B.Beyer
Ich möchte einfach mit dabei sein, Rudolf Schneider 79 Jahre
Der Gera- Cup ist eine schöne Sache, da möchte ich einfach mit machen. Rudolf Schneider, seit vielen Jahren aktiver Sportschütze im Polizeisportverein Gera macht es auch mit 79 Jahren noch Freude mit anderen Sportfreunden auf den Schießstand zu gehen. Beim Gera-Cup kann jeder mitmachen. Die Disziplinen werden im Gewehrbereich als Auflage – Disziplinen geschossen und bieten somit auch älteren Schützen ansprechende Bedingungen für gute Ergebnisse. Rudolf Schneider war auch der erste Starter des Gera-Cup 2010. Er begann mit dem Luftgewehr und setzte nun seine Serie mit dem KK- Gewehr und dem Ordonanzgewehr fort. Am Ende zufrieden, auch mit dem Ergebnis
, wieder einmal mit anderen Schützen ein wenig “gefachsimpelt” zu haben.
GERA – CUP 2010
Mit dem erstmals ausgetragenen GERA-CUP wollen die Geraer Sportschützen gemeinsam auf ein Jubiläum in diesem Jahr verweisen. Vor 350 Jahren entstand eine Schützenkompanie und am 24.Juni 1660 wurde auf deren Antrag vom Stadtrat Gera eine Ordnung zum Handwerks- und Freischießen der “Schützenkompagnie” verabschiedet. Erste verbürgte Nachrichten über das Geraer Schützenwesen stammen aus dem Jahr 1614. Indiesem Jahr hatte Heinrich Posthumus ein Büchsenschießen ausgeschrieben und auf dem wohl ältesten Geraer Schießplatz vor dem Badergatter in Nähe der Elsterbrücke (heute Heinrichsbrücke) durchführen lassen. Der Verein hatte ein kleines Schießhaus, welches bis 1722 dort stand. Der Schießplatz wurde am 22.09.1722 in die Nähe der Wasserkunst verlegt, wo auch das erste Vogelschießen stattfand. Schützenkönig wurde am 13.Juli 1724 der Kaufmann und Schützenfähnrich Tobias Weise. Durch die Ausdehnung der Stadt mußte der Schützenplatz 1896 erneut verlagert werden. In Debschwitz entstand die landschaftlich schönste Schießanlage Mitteldeutschlands.  Mit dem 16. Mitteldeutschen Bundesschießen, das vom 19.-27.Juli 1896 stattfand wurde die Anlage eröffnet und ist die Heimstadt großer Erfolge geworden. Mit der Gründung des Deutschen Schützenbundes 1861 gewann das Sportschießen immer mehr an Bedeutung. Schießsportliche Wettbewerbe wie Deutsche Bundesschießen, Pistolen Bundesschießen, Mitteldeutsche Bundesschießen und Thüringer Bundesschießen prägten die Landschaft des sportlichen Schießens. Gera wurde mehrfach Austragungsort solcher Höhepunkte. Der Geraer Hofbüchsenmachermeister Richard Fischer wurde 1908 in Wien Weltmeister mit der Freien Pistole und damit erster Deutscher Weltmeister im Sportschießen überhaupt. Geraer Sportschützen konnten in den vergangenen letzten 100 Jahren die Traditionen der sportlichen Erfolge fortsetzen. Neben unzähligen Erfolgen Geraer Sportler bei  Deutschen Meisterschaften und DDR Meisterschaften wurde Marlies Binder zur erfolgreichsten Geraer Sportschützin. Die Gewehrschützin krönte ihre Laufbahn mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft mit Weltrekord 1982 in Caracas. Fast 100 Jahre nach dem grandiosen Erfolg von Fischer war es wieder ein Pistolenschütze aus Gera, der goße internationale Erfolge für sich verbuchen konnte. Thomas Müller wurde mehrfacher Europameister und Weltmeister der Junioren 2002 mit der Schnellfeuerpistole. Die Traditionen der historischen Schießstände der Geraer Schützen haben eine lange und ereignisreiche Geschichte. Immer wieder mußten sie neuen Gegebenheiten angepasst und untergeordnet werden. 1986 wurde in Gera Leumnitz eine neue Schießanlage für das sportliche Schießen eingeweiht und wurde zur neuen Heimstätte der Geraer Schützenerfolge. Die Wiedervereinigung brachte neue Personen in die Politik der Stadt Gera. Mit OB Galley, einen Mann, der vom ersten Tag mit der Beseitigung der Schießanlage in Gera Leumnitz beschäftigt war. Ein Stadtratsbeschluß ließ nicht lange auf sich warten und der Abriß einer hochmodernen Schießanlage war besiegelt. Der Wert der Anlage zum Zeitpunkt des Abrisses, 5 Jahre danach, betrug ca. 14 Mio DM !. Was in Gera 1991 passierte war eine Schande für das gesamte Deutsche Schützenwesen. Es glich einer Enteignung der Schützen. Ratlosigkeit machte sich im Lager der Schützen breit, denn eine letzte Möglichkeit, die historische Schiessanlage am Schützenplatz in Debschwitz wird fast zum gleichen Zeitpunkt Opfer der Flammen. Die Brandursachen wurden nie geklärt. Die Geraer Schützen steckten nicht auf, mit den Traditionen durfte einfach nicht gebrochen werden. Neue Ansätze zur Errichtung einer Geraer Schießsportanlage gestalteten sich immer von Hindernissen begleitet. Ein Neubau an historischem Ort in Debschwitz wurde auf Grund angeblicher örtlicher Beschaffenheiten abgelehnt, man kann heute sehen warum. Die Grundstücke der Neubauten auf altem Schützengrund waren natürlich lukrativer zu veräußern. Als Punkt aufs i begleitet die heutige kleine Siedlung den Straßennamen Schützenstraße. Viel haben die Geraer Schützen in den vergangen 20 Jahren getan, um sich wieder Heimstätten zu schaffen. So verfügen die Privilegierte Schützengesellschaft Gera seit 1660, die Geraer Schützengilde, der Verein Geraer Sportschützen und der Polizeisportverein Gera über wettkampftaugliche Schießstände. Diese Schießstände sind auch die Wettkampfstätten des Gera CUP 2010. Auf einer Mehrbahnen-Tournee wird der Jubiläumsmeister der Geraer Schützenvereine gesucht. Seit dem 01.März wetteifern die Teilnehmer in den Teildisziplinen mit Ordonanzgewehr, KK-Gewehr, KK-Pistole, Großkaliber-Pistole, Luftgewehr und Luftpistole um den begehrten Titel. Auf einem gemeinsamen Schützenball werden die Geraer Sportler ihre Sieger am 26.06.10 würdigen.



